|
|||
|
Safari zum Fuße des Kilimandscharo im März / April 2001 Tierbeobachtungen im Kimana-Gebiet Nachdem wir die Tiere ausgiebig beobachtet und natürlich auch fotografiert hatten, fuhren wir weiter in Richtung Kilimandscharo. Auf einer kleinen Anhöhe befand sich ein Brunnen, der mit Quellwasser vom Kilimandscharo gespeist wird. Hier wusch eine Massai-Frau ihre Wäsche und eine ganze Reihe Massai-Kinder waren mit der Körperhygiene beschäftigt. Die ganze Truppe wurde von einem alten Massai im traditionellen roten Kanga beaufsichtigt. In gebührenden Abstand durften wir den Jeep verlassen. Unser Fahrer hatte uns vorher darauf aufmerksam gemacht, dass wir die Massai nicht fotografieren sollen.
Der alte Massai beobachtete uns sehr aufmerksam, zumal wir sofort von Kindern umringt waren. Die Freude über die verteilten Bonbons war groß. In der näheren und weiteren Umgebung konnten wir mehrere Massaidörfer sehen. Auf der Straße waren zahlreiche Kinder unterwegs. Sie kamen aus der Schule. In Kenia herrscht auch für die Massaikinder Schulpflicht.
Wir erfuhren, dass die Kinder in eine 14 km entfernte Schule gehen - nix mit Schulbus, laufen ist angesagt.Die Sonne befand sich im Untergehen und wir fuhren zurück. Nach einem reichlichen Abendessen saßen wir noch lange am Lagerfeuer und unterhielten uns über Kenia, seine freundlichen Menschen, über vergangene Urlaube. Schon im Bett hörten wir noch lange die Laute der afrikanischen Nachttiere - das Lachen einer Hyäne, das Zirpen der Zikaden. Am nächsten Morgen um 6.00 Uhr waren wir schon wieder mit dem Jeep unterwegs. Ein Sonnenaufgang in der afrikanischen Savanne ist ein unvergessliches Erlebnis. Nachdem die Sonne am Himmel stand, wollten wir in einen relativ dichten Wald, in dem Paviane leben, fahren. Auf dem einzigen Zufahrtsweg stand groß und breit ein Elefant. Die Vorderbeine hatte er gekreuzt und den Rüssel über einen der Stoßzähne gehängt. Er ließ sich durch nichts, weder durch die Blitzlichter der Fotoapparate noch durch das Motorengeräusch unseres Jeeps aus der Ruhe bringen. Uns blieb nichts anderes übrig, als wieder den gleichen Weg zurück zu fahren, um von der anderen Seite in den Wald zu gelangen. Hier sahen wir dann die Paviane. Sie turnten hoch oben in den Zweigen der Bäume und futterten irgendwelche Früchte und Blätter. Es war auch eine Reihe von Pavianweibchen mit ihren Jungen dabei. Die Affenkinder saßen aufrecht auf dem Rücken ihrer Mütter wie Reiter auf einem Pferd. |
|||
Homepage - Ihren Reisebericht aufnehmen - Impressum - zurück zu http://www.ferien.li |