Reiseberichte Ostafrika

3 Tage Safari Tsavo-East / Amboseli

Um 05,00 klingelte das Telefon (Good Morning Sir, wake up) der Weckdienst für die Frühpirsch warf uns aus dem Bett. Also anziehen und rein ins Auto, kaum waren wir aus der Lodge, als uns auch schon eine einzelne Löwin über den weg lief, ein paar Kilometer weiter trafen wir noch eine kleine Herde Kaffernbüffel, die noch ziemlich verschlafen dreinschauten. Wir bewunderten die Landschaft und den Sonnenaufgang und schon ging es wieder zurück zur Lodge wo wir endlich frühstücken konnten. Nachdem wir ein herrlich Tsavo-East / Amboseli - (c) Marc Köster - www.keniaberichte.de Sektfrühstück genossen hatten, packten wir unsere Klamotten und brachen auf Richtung Amboesli. Die Fahrt war anstrengend, aber sehr schön und wir bekamen eine Menge zu sehen: immer wieder Giraffen Zebras usw. Wir kamen dem Killi immer näher und passierten ein Masai-Kral.
Dann kamen wir in eine Gegend die Devils Playground genannt wird. Hier ist vor ein paar hundert Jahre ein Vulkan ausgebrochen und seitdem ist alles von Lava bedeckt und pechschwarz. Wir hielten an und ein Afrikaner mit einer Maschinenpistole stieg zu .Wir schauten uns alle fragend an bis Jermias uns erklärte, daß vor ein paar Jahren hier ein Bus mit Touristen überfallen worden ist und seitdem für die Strecke ein Bewaffneter Beamter als Schutz zusteigt. Mehr besorgt als beruhigt ging es dann weiter.
Schließlich erreichten wir das Eingangsgate von Amboseli. Kaum hatten wir ihn passiert als wir auch schon eine Masse an Tieren sahen, wie wir es uns nicht erhofft hatten.
Schließlich erreichten wir die Serena Lodge - ein Traum wie wir es noch nicht erlebt hatten.
Wir bezogen unser Zimmer mit allem was man so braucht (sogar eine Badewanne mitten im Afrikanischem Busch). Dann begaben wir uns auf Erkundungstour in der Lodge die ein so großes Areal umfasste, daß wir schon einige Zeit brauchten um alles zu sehen.

Nachdem wir alles gesehen hatten gingen wir zum Essen und wieder auf eine weitere Pirsch. Als wir am Abend mit vielen neuen Eindrücken heimkehrten, liefen die meisten Tiere an unserer Lodge vorbei Richtung Killi.
Am Abend nach dem Essen traf sich alles draußen am Lagerfeuer und erzählte über das Erlebte des Tages, im Hintergrund spielte ein Afrikaner mit der Gitarre und sang dazu Lieder wie z.B. Malaika, Lala Salama usw. - es war ein phantastischer Abend.
Am Morgen ging es erst zum Frühstücken, dann packten wir unsere Sachen, weil wir gleich nach der Pirsch zu unserer 10stündigen Heimfahrt aufbrachen. Während des Heimweges besuchten wir noch Msima -Springs, einen großen Teich mit vielen Hippos und Fischen. Das Tollste ist aber ein unter Wasser gebauter Beobachtungsplatz, von wo aus man Hippos und Fische unter Wasser beobachten konnte. Es half alles nichts wir mußten weiter. Wir fuhren und fuhren tankten einmal und kamen durch Gegenden, wo ich mir dachte, wenn uns hier ein Reifen Platzt ist es aus, rundum nichts als Steppe und kein Lebenszeichen unter der brütenden Sonne. Zum Mittagessen hielten wir noch einmal in einer Stadt und von da aus ging es dann Non-Stop wieder zum Diani-Beach.
Total geschafft kamen wir schließlich ca. um 17,00 Uhr zu Hause an wo uns Albanus (Koch) schon mit frischem Eistee empfing.

FAZIT:
Eine wahnsinnig beeindruckende Safari sowohl landschaftlich als auch die Masse an Tieren, die wir zu sehen bekamen.
Wir wären am liebsten am nächsten Tag gleich wieder gestartet.


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  Marc Köster - externer Link  http://www.kenia-traumvilla.de
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