Reiseberichte Ostafrika

Ein Tag in den SHIMBA-HILLS

Shimba Hills - (c) Marc Köster - www.keniaberichte.de Nun aber weiter: Als wir Kwale erreicht hatten waren die Straßen voll von Menschen da anscheinend irgend ein Muslemischer Festtag war und mitten in Kwale eine Kundgebung stattfand. Wir tankten und fuhren weiter, jetzt hatten wir noch die Wahl rechts in den Mwaluganje Elephant Sanctuary (26 km²) auch ein sehr schöner Park, oder gerade aus in die Shimba-Hills zu fahren, wir fuhren wie geplant gerade aus. Nach einigen Kilometern änderte sich die Straßenbeschaffenheit von geteert auf fast blutroten Sand. Wieder ein paar Kilometer weiter erreichten wir das Eingangsgate vom Park. Hier bezahlten wir unseren Eintritt und kauften uns eine Karte um uns im Park besser zurecht zu finden.
Shimba Hills - (c) Marc Köster - www.keniaberichte.de So nun gings los wir klappten das Dach des Defenders auf und stellten uns mit schussbereitem Fotoapparat und Videokamera hin, gespannt auf das was uns erwartet. Wir fuhren durch eine wunderschöne hügelige Landschaft die noch mit sehr viel Wald und dem letzten Rest vom Regenwald bedeckt ist. Wir fuhren zum Airstrip von wo aus man mit einem kleinen Flugzeug zu weiteren Parks fliegen kann und hatten Glück, denn am Airstrip halten sich meistens Giraffen auf wovon wir gleich 3 sahen, dann rannten uns auch noch 2 Strauße über den Weg. Von da aus fuhren wir weiter zur Hunter's Camp-Site wo 4-5 einfache Hütten stehen wo man für 10$ die Nacht schlafen kann, man hat einen wunderbaren Blick über die Shimba-Hills bis zum Meer.
Nun da wir gerastet hatten brachen wir auf und sahen auf dem folgenden Weg noch eine Gruppe Kaffernbüffel die uns die Straße versperrten, also warteten wir bis sie weiterzogen. Weiter ging's zum Giriama-Point und von da aus zum Elephant-Lookout. Von hier unternahmen wir wohl eine der schönsten Touren die ich je erlebt habe, und zwar zu den Sheldrick-Falls. Das ist ein Wasserfall der aus dem Rongo-Mwagandi entspringt. Oben auf dem Elephant-Lookout muß man einem Ranger vom Kenya-Wildlife-Service Bescheid sagen, der einem dann mit einem ziemlich veraltetem Gewehr begleitet. Man geht schließlich in freier Wildbahn und es kann jeden Moment ein Elefant, Büffel oder sonstiges auftauchen. Nach einem ca.45 minütigem Marsch der Anfangs und kurz vorm Ziel ziemlich steil ist erreicht man dann die Wasserfälle.


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  Marc Köster - externer Link  http://www.kenia-traumvilla.de
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