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Karibu in Kenya12. September9.00 Uhr starten wir mit ca. 20 anderen Touristen (die meisten Italiener) Richtung Mombasa. Auf dem Weg dorthin gibt's erst mal paar wichtige Infos über die Stadt - wer hat schon gewusst, dass Mombasa eigentlich eine Insel ist und nur durch eine einzige Brücke mit dem Festland verbunden. Erstes Ziel und oberste Touristenpflicht - die berühmten Stoßzähne (aus Metall) das Wahrzeichen der Stadt. Sofort sind wir auch von Straßenhändlern umzingelt, die uns alles mögliche aufdrängeln wollen, bettelnde Kinder, damit muß man erst mal umgehen können.
Dann ging`s in die Einkaufsstraße, hmm, das hab ich aber auch schon mal schöner gesehen, runtergekommene Häuser, riesige Schlaglöcher, Müll, Dreck. Man führt uns in ein Geschäft mit Schmuck und Gold, das ist dann wiederum recht ordentlich und sauber. Der Spaziergang durch die Altstadt wird zum Spießrutenlauf, an so eine große Gruppe Touristen heften sich gerne "Verkäufer". Der alte Hafen steht auf dem Programm - eigentlich gibt's nicht viel zu sehen, nur dass die Schiffe noch wie zu alten Zeiten entladen werden von Menschenhand bzw. Menschenschultern. Weiter geht`s durch die Altstadt, unzählige Touristenfallen-Läden mit afrikanischen Handarbeiten, interessant, wir werden ein anderes Mal (mit dem Taxi) wiederkommen.
Endstation der Tour ist das Fort Jesus, eine mächtige Festung der Portugiesen aus dem 16. Jahrhundert. Hier steht auch wieder unser Bus - zum Mittagessen sind wir pünktlich im Hotel. Da es verdammt heiß ist, werden wir erst mal ein längere Pause einlegen.
Ab 4 Uhr gibt es auf der Hotelterrasse am Pool immer Tee oder Kaffee, Kuchen und Sandwiches, immer mit dabei die Affen. Es kommt schon mal vor, dass sie eine Zuckerdose stibitzen und leer wieder runterwerfen. Bis zum Abendessen machen wir noch einen Spaziergang ins eigentliche Shanzu-Dorf. Am Straßenrand steht ein Händler mit interessanten Bildern - das ist doch genau das was wir gesucht haben. Die Farben stimmen, auch das Motiv nur die Größe nicht. Er versichert uns hakuna matata (kein Problem - wohl die wichtigsten 2 Worte in Kenia nach polepole (langsam langsam)) Wir sollen warten, na gut, 15-20 min später erscheint er wieder mit genau dem passenden Bild - super, wir lassen uns nicht anmerken, dass wir begeistert sind, sonst können wir ihn nicht mehr runterhandeln. Ach ja, da gibt es noch ein kleines Problem - es ist nass! Nur der Hintergrund ist trocken - die Künstler in Kenia müssen schnell malen können!!! In 2 Wochen ist es trocken - ganz sicher. hakuna matata! Als wir es unserem Kellner erzählen, schüttet der sich aus vor Lachen. Ein Glück haben wir eine Klimaanlage im Zimmer, die seit diesem Zeitpunkt immer lief um das Bild zu trocknen Auf dem Hotelgelände ist heute Straßenmarkt, mit Musik, Akrobatik und Verkaufsständen. Wir haben keine Lust allein rumzulaufen. |
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