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Karibu in Kenya9.+10. SeptemberNach mehrfachem Umbuchen (durch den ASC) soll es nun heute zum langersehnten Afrika-Urlaub losgehen.Mit dem Zug fahren wir nach Düsseldorf, die übliche Prozedur beim Einchecken, lange Schlangen, wir haben aber Club Class gebucht, extra Schalter, kurze Wartezeit, man kann mehr Gepäck (33 statt 23 Kg) mitnehmen. Fast pünktlich heben wir ab zum rund 9 stündigen Flug. Noch ein Vorteil der Club Class - wir haben die Auswahl zwischen 3 Menüs, die Kopfhörer sind incl. und Bier und Wein ebenfalls. Irgendwie bringen wir die Nacht rum, an richtiges Schlafen ist nicht zu denken. Zum Sonnenaufgang gibt's Frühstück - gleich geschafft. Wider Erwarten geht die Abfertigung am Flughafen Mombasa recht flott über die Bühne. Im Freien, morgens halb 7, verschlägt einem erst mal die feuchtwarme Luft den Atem, etwas Druck im Kopf, völlig übermüdet - aber eine Gruppe Tänzer schlägt schon wild die Trommeln, nee da hat man jetzt noch keinen Sinn für.
Der Transport ins Shanzu-Hotel dauert ungefähr 20 min - erstaunlich wie viel Leute in so einen Bus passen, im Gang werden Notsitze runtergeklappt - aber es geht (Das Gepäck geht getrennt auf die Reise)! Das Hotel (Shanzu) macht auf uns einen guten Eindruck, eine Menge Angestellte stehen zum Empfang bereit, Begrüßungscocktail, unser Gepäck soll auch im Laufe des Vormittages kommen (hoffentlich) und wir gehen erst mal frühstücken. Nein, man kann sich nicht an irgendeinen Tisch setzen, wir bekommen die 31 zugewiesen, da sitzt bereits ein Pärchen, Doris und Wolfgang aus Wien, aber das haben wir eigentlich erst später erfahren. Um 11 Uhr ist das Karibu - Gespräch (willkommen) angesagt, wir erfahren nichts wirklich neues, schließlich hatten wir uns vorher im Internet schlau gemacht. Aber die Termine für unsere gebuchten Safaris (Lion King Spezial und Mara Simba) sind wichtig - ja, ganz gut verteilt. So gegen 10:00 Uhr ist dann auch unser Gepäck eingetrudelt...100 Kenia Schillinge für den Träger und wir hatten unsere Koffer wieder. Ab 12.30 Uhr gibt's Mittagessen oder auch Lunch, ganz wie man es ausdrücken will. Unser Tischkellner Mathews stellt sich vor. Den Nachmittag möchte Andreas am liebsten verschlafen, ich bin aber so aufgedreht, dass ich einfach nicht müde bin. Auf der Terrasse kann man schon mal seine "Nachbarn" begrüßen, eine ca. 40 cm lange Echse, Nachbarn kann man sich eben nicht aussuchen.
Vor dem Abendessen erkunden wir aber dann doch noch die gesamte Hotelanlage samt Strand, ja, da ist man eine Weile unterwegs. Die Beachboys erkennen uns sofort als "Frischfleisch" - wir haben plötzlich jede Menge neue Freunde.
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